FAQ Zeltlager
Für wen ist das Zeltlager?
Das Zeltlager ist eine Ferienfreizeit für Kinder jedes Geschlechts, jeder Herkunft und jeder Religionszugehörigkeit im Alter von 7 bis 13 Jahren. Nach Absprache nehmen wir auch jüngere Kinder mit.
Ist mein Kind zu jung für das Zeltlager?
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Wald und unser Zeltplatz speziell jüngere Kinder anspricht und ihnen fantastische Möglichkeiten bietet. Das Mindestalter beträgt sechs Jahre und eine gewisse Eigenständig des Kindes ist Voraussetzung. Sprechen Sie Diakonin Almut Kieffer gern an sollten Sie Fragen oder Bedenken haben.
Wo findet das Zeltlager statt?
Der Zeltplatz liegt in Groß Wittfeitzen im Wendland (Niedersachen). Unser Zeltplatz befindet sich in einem schönen Waldareal in einer gering besiedelten, ländlichen Gegend. Ein Haus mit sanitären Einrichtungen und Küche steht uns vor Ort zur Verfügung. Außerdem nutzen wir ein fußläufig erreichbares Naturfreibad.
Wer betreut die Kinder während der Freizeit?
Während des Zeltlager werden die Kinder von Diakonin und Sozialpädagogin Almut Kieffer und einem Team aus ehrenamtlich mitarbeitenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen betreut. Unser Team besteht regulär aus sieben Personen, so dass ein Betreuungsschlüssel von mindestens 1:5 gewährleisten können. Die Teamer:innen sind mindestes 16 Jahre alt und verfügen über vielseitige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Wie ist das Team ausgebildet?
Unsere Teamer:innen sind u. a. in den Bereichen Pädagogik, Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, Seelsorge, Jugendschutzgesetz und Ersthilfe geschult und können alle eine JugendleiterCard (Juleica) vorweisen. Alle Teamer:innen haben an mehrtägigen Schulungen teilgenommen und bilden sich regelmäßig weiter fort, um fachlich auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Außerdem wird von allen Haupt- und Ehrenamtlichen in regelmäßigen Abständen ein erweitertes Führungszeugnis angefordert.
Wer ist noch im Zeltlager dabei?
Zum Zeltlager fahren mehrere Hamburger Kirchengemeinden zusammen. Jede Gemeinde bewohnt mit ihrem Team und ihren Kindern auf dem Zeltplatz ein eigenes Zeltdorf. Einige Programmpunkte (Disco, Geländespiel, Essen, …) veranstalten die Gemeinden gemeinsam. Die Sanitäranlagen werden ebenfalls gemeinsam genutzt. Das Betreten unseres Platzes und Geländes ist nur unseren Gruppen (den Kindern, sowie Haupt- und Ehrenamtlichen) gestattet. Andere Menschen, die uns im Vorfeld kein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt haben, dürfen den Platz während des Zeltlagers nicht betreten.
Was ist ein Schutz- & Präventionskonzept und verfügt die Gemeinde über ein solches?
Unsere Kirchengemeinde hat ein Schutz- & Präventionskonzept erarbeitet, um besonders Kinder und Jugendliche, aber auch alle anderen Menschen vor Diskriminierung und Gewalt jeglicher Art zu schützen. In diesem Konzept finden sich u.a. konkrete Verhaltensregeln, die für uns während des Zeltlagers gelten. Das Konzept findet sich hier: Schutz- und Präventionskonzept Zeltlager
Welche Sanitäranlagen stehen zur Verfügung?
Zum Zeltplatz gehört ein Haus mit Küche und Sanitäranlagen. Es stehen mehrere Toiletten und Duschen (abschließbare Einzelkabinen) zur Verfügung, die von allen Gemeinden genutzt werden. Es werden getrennte Duschzeiten für Kinder und Teamer:innen/Erwachsene festgelegt. Diese Sanitäranlagen werden 2x pro Tag von unseren Ehren- und Hauptamtlichen gereinigt.
Wie werden die Kinder verpflegt?
Zum Zeltplatz gehört ein Haus mit großer Küche, in dem ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitenden die Mahlzeiten zubereiten. Zum Frühstück gibt es in der Regel Brötchen, zum Abendessen belegte Brote und Rohkost. Das Mittagessen ist ein warmes Gericht. Wir fördern eine vegetarische Verpflegung, es gibt aber auch Gerichte mit Fleisch. Alle Unverträglichkeiten und speziellen Ernährungsweisen werden von unserem ehrenamtlichen Küchen-Team gern berücksichtigt.
Wie kann ich während des Zeltlagers Kontakt zu meinem Kind halten?
Während des Zeltlagers ist es ausdrücklich gewünscht über Briefe und Karten Kontakt zu den Kindern zu halten. Die Kinder freuen sich immer sehr über Post. Geben Sie Ihrem Kind auch gerne bereits adressierte und frankierte Briefumschläge oder Postkarten mit. Die Kinder schreiben Ihnen sich gern zurück. Es gibt während des Zeltlagers keine Möglichkeit telefonisch Kontakt zu Ihrem Kind zu halten. Handys/ Smartphones und ähnliche Geräte bleiben zu Hause, da wir einen großen Wert darin sehen, 15 Tage Abstand zur digitalen Welt zu bekommen und sich voll und ganz auf die Natur und die anderen Menschen auf dem Zeltplatz einzulassen. In Notfällen ist unser Team aber selbstverständlich auch telefonisch erreichbar.
Mein Kind kennt niemanden im Zeltlager.
Das ändert sich am ersten Tag! Im Zeltlager entstehen schnell neue Kontakte. Das fördern wir aktiv. Besonders während der ersten Tage spielen wir viele Kennenlernspiele und gestalten gemeinsames Programm mit unserer Kindergruppe. Außerdem laden wir bereits vor den Sommerferien zu einem Vortreffen ein, bei dem die Kinder schon einmal erste Kontakte knüpfen können und auch mitentscheiden können, mit wem sie sich ein Zelt teilen möchten.
Was ist, wenn mein Kind Heimweh hat?
Wir sind über viele Jahre hinweg geschult mit Heimweh umzugehen. In der Regel löst sich dieses Gefühl in den ersten Tagen in Luft auf, wenn die Kinder sich in der Gruppe zurechtgefunden und auf dem Platz eingelebt haben. Sollte das Heimweh ein intensiveres Problem darstellen, werden mit Ihrem Kind gemeinsam überlegen, was helfen kann. Oft hilft Ablenkung und Beschäftigung, Gespräche mit unserem Team oder anderen Kindern, denen es evtl. ähnlich geht, Post nach Hause schicken, … Zusammen mit Ihrem Kind wird uns sicher eine Lösung einfallen.
Was für Angebote gibt es im Zeltlager?
Das Angebot im Zeltlager ist bunt und vielseitig. Fast täglich bieten wir unterschiedliche Bastelaktionen an und wir spielen Spiele mit der Gesamtgruppe. Die Kinder haben außerdem die Möglichkeit zu verschiedenen Sportspielen (Fußball, Basketball, Volleyball, Tischtennis, …). Außerdem gehören zum Zeltlager natürlich auch Abende am Lagerfeuer (manchmal auch mit Stockbrot oder Marshmallows), gemeinsames Singen und größere Aktionen wie Geländespiele und eine Disco.
Inwieweit wird die evangelische Religion praktiziert?
Das Zeltlager wird zwar von evangelischen Kirchengemeinden veranstaltet, ist aber offen für Kinder aller Religionen bzw. ohne Religionszugehörigkeit. Zu unserem Alltag im Zeltlager gehört das Singen christlicher Lieder und eine tägliche kurze (ca. 15 Minuten) Andacht, bei der die Kinder eine biblische Geschichte als Theaterstück vorgespielt bekommen. Es muss allerdings niemand zwingend an diesen Programmpunkten teilnehmen. Aufgrund des Gemeinschaftsaspekts freuen wir uns aber darüber.
Was passiert, wenn mein Kind im Zeltlager erkrankt?
Sollte Ihr Kind im Zeltlager erkranken, werden wir uns natürlich mit Ihnen in Verbindung setzen, damit Sie stets auf dem Laufenden sind. Auch Arztbesuche sprechen wir mit Ihnen ab. Bei leichten Erkrankungen, die voraussichtlich innerhalb weniger Tage wieder abklingen, ist es möglich, dass ihr Kind im Zeltlager bleibt – diese Entscheidung treffen wir selbstverständlich mit Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam. Bei anderen Erkrankungen können Sie Ihr Kind bei uns am Platz abholen (ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Hamburg aus) und evtl. nach Genesung auch wieder zu uns zurückbringen.
Was passiert im Notfall?
Sollte während des Zeltlager ein Notfall in Ihrer Familie zu Hause auftreten, erreichen Sie unser Team und Ihr Kind über unser Notfallhandy. Wir können nicht garantieren, dass wir jeden Anruf sofort mitbekommen und annehmen können. Sie können aber gern Nachrichten auf der Mailbox hinterlassen oder uns eine Nachricht schreiben. Wir nehmen dann so schnell wie möglich Kontakt zu Ihnen auf. Sollte uns bzw. Ihrem Kind während des Zeltlager etwas zustoßen, nehmen wir selbstverständlich auch unverzüglich Kontakt zu Ihnen auf, um Sie zu informieren und alles Weitere mit Ihnen abzusprechen.
