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Vor der Trauung - Was ist die Ehe?

"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", stellt Gott am Ende seines Schöpfungswerkes fest (1.Mose 2,18). Der Mensch findet erst zu seiner Bestimmung in Zweisamkeit. Und auch diesem Zusammensein von Mann und Frau gilt Gottes Urteil: "Und siehe, es war sehr gut". Die Hochzeit ist das Fest dieser menschlichen Gemeinschaft, voller Dankbarkeit und Hoffnung.

Zwei Menschen danken dafür, dass sie einander gefunden haben, sie feiern ihre Liebe und hoffen, dass Gutes wachsen kann in ihrer Beziehung – auch in schweren Zeiten und ein Leben lang.

Im Traugottesdienst bittet das Paar Gott um seinen Segen für die Ehe und für das Zusammenleben. Die Ehepartner versprechen sich vor Gott und der versammelten Gemeinde sich zu lieben, für einander da zu und treu zu sein. Sie machen damit Ihre Beziehung öffentlich. Im Gebet tritt die versammelte Gemeinde vor Gott für dieses Paar ein.

Nach evangelischem Verständnis wird die Ehe auf dem Standesamt geschlossen. Sie ist ein „äußerlich, weltlich Ding“, sagte schon Martin Luther. Anders als die römisch-katholische Kirche versteht die evangelische Kirche die Ehe aber nicht als unauflösbares Sakrament. Daher können hier auch Geschiedene kirchlich getraut werden und für ihre neue Ehe den Segen Gottes erbitten.

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