Podcast: Und dann beginnt sich das Herz zu füllen

04.10.2026

Predigt von Pastor Michael Schirmer in St. Johannis Altona.

Gott, gib uns ein Herz für dein Wort und ein Wort für unser Herz

Die Lesung für den Erntedanksonntag steht im ersten Buch Mose, in den Kapiteln 8 und 9.

6 Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden. 8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden. 9 Da aber die Taube nichts fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche. 10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals die Taube fliegen aus der Arche. 11 Sie kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hatten auf Erden. 12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ die Taube ausfliegen; sie kam nicht wieder zu ihm.

5 Da redete Gott mit Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. 17 Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh und allem Gewürm, das auf Erden kriecht, das lass mit dir herausgehen, dass sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden.

Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. 

1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde. 

12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13 Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 

Worte der Heiligen Schrift

Gebet am Erntedanktag

Gelobet seist DU, mein Herr,
mit allen Deinen Geschöpfen,
zumal mit der Schwester Sonne,
sie erhellt den Tag und leuchtet uns mit Deinem Licht.
Und wie ist sie schön und strahlend im mächtigen Glanz,
von Dir, Höchster, trägt sie das Bild.
Gelobet seist Du, mein Herr,
durch Bruder Mond und die Sterne;
am Himmel hast Du sie geformt,
so klar und kostbar und schön.
Gelobet seist Du, mein Herr, durch Bruder Wind
und durch die Luft und durch die Wolken
und heiteres und jegliches Wetter durch das Deinen Geschöpfen Du gibst Nahrung.
Gelobet seist Du, mein Herr,
durch Schwester Wasser, sehr nützlich ist es, demütig und köstlich und keusch.
Gelobet seist Du, mein Herr,
durch Bruder Feuer, durch das Du erleuchtest die Nacht;
und wie ist es schön und kraftvoll und stark.
Gelobet seist Du, mein Herr,
durch unsere Schwester, die Mutter Erde,
die uns ernährt und versorgt
und hervorbringt allerlei Früchte
mit bunten Blumen und Gräsern.
Lober und preiset meinen Herrn und erweist ihm Dank
und dienet ihm mit großer Demut.

Franz von Assisi

Predigt zum Anhören: Pastor Michael Schirmer

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Pastor Michael Schirmer
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